Nach gefühlten 100 Jahren - ein kleiner Nachtrag...

03Mai2016

Jetzt bin ich schon wieder zwei Monate zuhause...

Manchmal vergess' ich einfach - mich hier dann und wann zu verewigen und manchmal bin ich einfach nicht motiviert genug.

Aber jetzt noch mal... =)

Nachdem Papa+Mama Mitte Februar wieder in Richtung Heimat aufgebrochen waren - natürlich mit reichlich Heulerei Mamas,-und meinerseits -- ist ja nicht so,
dass wir uns schon in zehn Tagen wiedersehen...*smile*
gings per nakedbus vom Mt nach Auckland (für 14$ in total, ;-D).

Dort haben sie in einem der tausend AstoriaHotels die letzte NZ-Nacht verbracht.
Die Suche nach dem Hotel verlief allerdings nicht ganz unproblematisch,
was im Nachhinein natürlich eine nette Anekdote ist,
welche immer wieder für Gelächter sorgt.
Auf jeden Fall regnete es die ganze Zeit und die beiden riesengroßen Koffer und die Handgepäckstücke machten die Suche nicht einfacher
(als Komik gedacht, aber umso witziger...)

Papa hatte dann irgendwann an einer großen, sehr gut befahrenen und menschenvollen Kreuzung das Bedürfnis/innere Eingebung/Blitzidee/whatever einfach mal alles fallenzulassen und ohne Ballast im Stechschritt weiterzusuchen.
Das alles passierte komplett ohne Vorwarnung und Mama stand dann plötzlich leicht verdaddert - mit all dem Gepäck allein an der Kreuzung.
;-) (HERRLICH)

Zum guten Schluss kamen die beiden dann aber gesund,
wenn auch nass bis auf die Haut,
im Hotel an.
Nach einer kurzen Aklimatisierungsphase machten sie sich auf zum SkyTower und einer SightseeingTour durch Auckland Downtown --
und beendeten den Abend standesgemäß dann in einem von beiden so heißgeliebten Pub. *oléolé*

Am nächsten Morgen ging es dann per Taxi zum Flughafen
(der SkyBus entsprach nicht ihren Ansprüchen -- und außerdem lohnt sich eine Taxifahrt ab zwei Personen auch schon eher).

Papa unterhielt sich angeregt mit dem - Überraschung - indischen Taxifahrer - und verstand laut eigener Angaben fast alles - im Gegensatz zum neuseeländischen englisch -- hier gab es
schon an der Supermarktkasse enorme Verständigungsproblemchen. ;-)
Der Heimflug verlief ohne besondere Vorfälle, also alles tipitopi.

Meine letzten Tage(2016) am Mount waren sonnig und relaxed,
das neue Restaurant von Susi & Marcos – „das Suma“ eröffnete nach den - aufwendiger als gedachten – Umbauten erfolgreich.

Und dann war er da, mein letzter Morgen –
ich war schon relativ früh wach, denn es war allertollstes Wetter und ich musste noch ein paar Kleinigkeiten erledigen, bevors dann zum letzten Frühstück Kaffee + SmirnoffIce gab – Hunger hatte ich keinen…

Marcos verabschiedete sich als erster, denn er musste ins Suma.
Susi wollte mich gegen Mittag zur Bushaltestelle bringen,
obwohl ich beteuerte, dass das nicht nötig sei, da diese direkt ums Eck war.

Um kurz nach 12h kam der Bus und schon wieder
ging der Abschied nicht ohne Tränen vonstatten…

Ich würde sogar sagen, es war „schlimmer“ als zehn Tage zuvor bei Mama
(da wussten wir aber auch beide, dass wir uns BALD wiedersehen.)

Die Reisenden um uns herum schauten uns mitleidig an und im Bus wurde ich von einigen fürsorglich angelächelt. ;-)
Doof, solche Abschiede!!
ABER wir sehen uns wieder, wann steht noch nicht ganz fest, aber DAS schon!
Definitiv.

In Auckland hatte ich mich für die letzte Nacht in ein Hostel eingebucht,
das zu meiner Überraschung, das hatte ich dann wohl überlesen oder ignoroert –
kein Fenster hatte.

Aber egal, ich musste ja eh schon um 5h aufstehen.
Der Flug nach Seoul war vollkommen ok
(KoreanAir = kann man meiner Meinung nach also ohne Probleme machen).
Ich hatte einen Fensterplatz und neben mir saß ein deutsches nettes Ehepaar,
welches meine neugewonnene Rotweinliebe teilte und mich nicht als Säuferin abstempelte.
Dann noch eine meiner hübschen Schlaftabletten rein && good nite Cinderella. ;-)

Was ich auch erst kurz vor Abflug realisierte war,
das ich einen OverNiteStay in Seoul (Incheon) hatte.

Da war ich mega-gespannt, was das für ein Hotel sein würde…

Nach einiger Sucherei am riiesengroßen Flughafen in NordKorea
und leider ohne meine Winterjacke, die ist mir leider abhanden gekommen -
fand ich dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich
den ServiceSchalter von KoreanAir.

Dort wurden die ganzen „OverNiter“ gesammelt und im witzigen
lila-gold-Bömmel-Bus zum Hotel gefahren.

Auf der Fahrt lernte ich Megan, Fabian und ein paar andere kennen,
die auch ein Zimmer im gleichen Hotel hatten -
und morgen mit der gleichen Maschine nach FaM düsen würden.

Wir verabredeten und direkt fürs Abendessen –
sofort nach Ankunft im Hotel und einem Nachtspaziergang
durch Seoul/Incheon gleich danach.

Im 5*Hotel in mit freistehender Badewanne (!!) & fettestem KingSizeBett ever angekommen ging es dann kurz aufs Zimmer (krasser Scheiß!!)
und danach dann zum AbendessenBuffet.

So eine große asiatische Megastadt ist schon beeindruckend!
Da es aber nun eiskalt war – ging es nach einer Stunde wieder „heimwärts“
und ohne Umwege direkt in die güldene Badewanne
(also jeder in seine eigene).

Am nächsten Morgen trafen Megan und ich uns um 7h zum Frühstück,
um danach noch Zeit für einen kurzen Rundgang bei Tageslicht zu haben.

Megan ist übrigens Neuseeländerin, die in Berlin lebt.

Fazit STOPOVER:
Ich kann es echt empfehlen,
also wenn man die Zeit hat ist ein StopOver in einer coolen Stadt super.

Im Liegen zu schlafen ist unbezahlbar und macht eine solch lange Reise viel schöner und angenehmer.
Das nächste Mal mach ich auch vielleicht direkt einen zweinächtigen StopOver.

Um 10h ging der Bus back zum Flughafen,
der Flug nach FaM war wieder vollkommen ok, wenn auch voll besetzt.

Den vorher gebuchten ICE nach Siegburg bekam ich trotz 40minütiger Flugverspätung und dann (tätätätä) hatte die Bahn auch noch 35 Minuten Verspätung
„thank u for traveling with Deutsche Bahn...“

Abgeholt wurde ich überraschenderweise von Anja, Daniel und KleinERNA, :-)
Anja hatte mir vorher weißmachen wollen dass sie im SkiUrlaub sind…
Ich habe mich sehr sehr sehr gefreut!

Zuhausezuhause angekommen gabs dann nach der Begrüßung -
gefüllte Paprikaschoten als WunschErstesAbendessen mit
Simone, Alex, Anja, Daniel, Erne, Mama, Papa, Flo & Julian. <3


Und nu‘ ists auch schon wieder Anfang Mai und der Frühling kommt endlich.
Die nächsten Urlaube sind schon gebucht (man gönnt sich ja sonst nichts) <
und dann geht’s irgendwann auch wieder in mein Zuhause weit weg von Zuhause. 8-)

Roadtrip Südinsel - von Queenstown über Auckland zum Mount - travelling with Mom&Dad, Tag 5

04Feb2016

Laut Mama wars die schlimmste Nacht,
die Zimmer um uns herum waren von Asiaten belegt,
laut, hell und nervig...

Sie hat null geschlafen und Papa auch nicht wirklich --
ohne meine Ohropax und die Schlafmaske
hätte ich wohl auch keine Erholung gefunden.

So ist das Leben im HostelStyle.

ABER: endlich werde ich nicht mehr schief angeschaut,
wenn ich mich über rülpsende, furzende, schmatzende, popelnde, schlurfende, seltsam riechende und nicht im Ansatz anpassungsfähige Asiaten aufrege
(nicht alle, aber VIIIELE)...

Wir sitzen dann auch schon um 8h im Auto und schieben ein letztes Mal QueenstownLake ein.
Im VuduCafe gibts Frühstück und das wird bei herrlichster Aussicht verschnabuliert.

Um 10h geben wir unser GoRental - Auto ab
und werden am Flughafen abgesetzt.

Rumsitzen, Leute beobachten, und zack -- zurück nach Auckland fliegen.
Im Flugzeug döst jeder vor sich hin und in AKL gelandet bekommen wir just in time den 380erAirporter, der uns nach Manukau bringt.
Dort essen wir zu Mittag,
Papa ißt indisch, Mama fried noodles und ich Sushi.
Von hier aus fahren wir spätnaaaachmittags dann mit dem NakedBus zurück zur Homebase, dem Mount.

Und ratzifatzi sind unsere fünf Tage auf der Südinsel auch schon rum...
Sehr schön wars!!
Ich bin 720km gefahren und hab jetzt schon Bedenken wieder ins Auto zu steigen, wenns Lenkrad auf der anderen Seite ist...

Roadtrip Südinsel - Arrowtown und Queenstown - travelling with Mom&Dad, Tag 4

03Feb2016

Heute ist Papa der " early bird" und schon um 8h wach.
Mama und ich schlafen bis 9h -- Zähneputzen + Handgepäck packen
und wieder gehts in Richtung Queenstown, bzw. Arrowtown.

Auf dem Weg wird an der A.J Hackett BungeeBrücke gehalten
-- allerdings wollen sich weder Mama, noch Papa von der 43m hohen Brücke in den Fluß stürzen... Spießer!! B-)
Danach wird in Mossburn lecker gefrühstückt.

Als nächstes will ich den beiden Arrowtown zeigen,
das ist ein kleiner GoldgräberOrt nur 20km von Queenstown entfernt.

Ganz süß, habe ich hier auch schon mal beschrieben,
als ich mit Debby + Ricarda dort war.

Wir trinken was in der Sonne,
laufen die nicht ganz so lange Hauptstraße entlang,
bewundern die wirklich schönen old school GoldgräberStadtHäuschen
und fahren dann back to Queenstown,
DENN ein zweiter Fergburger wartet auf uns.

Auf dem Weg dorthin checken wir im HolidayPark ein --
heut ists ein 4Bett-dorm, allerdings nur für uns drei...
Und wir halten kurz an einer witzigen Straße,
wo die Anwohner ihre Briefkästen alle nebeneinander aufgestellt haben -
es sind Bierfässer dabei, Roboter, kleine Schränke etc,
alles knallbunt und zu Briefkästen umfunktioniert. :-)

Der Fergburger wird dann (nach nicht ganz so langer Wartezeit) samt fries wieder unten am WakatipuLake in der Sonne verputzt,
die Aussicht und das Wetter sind auch heute fabelhaft.

Queenstown ist schön, für neuseeländische Verhältnisse aber megavoll,
laut, bunt und... Reizüberflutung,
zumindest nach so langer Zeit am chilligen Mount... =)

Danach folgt traditionell die Fahrt in den Supermarkt (Bier)
und zurück gehts in den HolidayPark.

Wir sitzen zusammen, erzählen und beobachten unsere Mitmenschen.
Ziemlich viele Asiaten gibts hier - die meisten sind doch recht zivilisiert, bzw. der hiesigen Kultur angepasst, das einzige was auffällt ist die laute, etwas hektische Laberei und das ewige "mit dem Schuhen über den Boden schlurfen"...
Gegen 23h gehts ein letztes Mal auf der Südinsel ins Bettchen.

Roadtrip Südinsel - MilfordSounds - travelling with Mom&Dad, Tag 3

02Feb2016

Nach unserer zweiten (nicht gaaanz so dollen) Nacht auf der Südinsel
wachen wir um 7.30h auf.

Nachdem die Türe zwei Minuten offen steht -
werden wir von ca. 100.000Mio Mücken begrüßt.

Okese, ich warte dann mal im Auto... ;)
Die Fahrt zum Milford Sound dauert glücklicherweise nur noch 45 Minuten,
der 1km-lange HomerTunnel ist nicht ganz so abenteuerlich wie ich dachte,
aber's ist schön, so durch die neuseelandischen MonsterAlpen zu gondeln.

Und wenn man bedenkt,
dass dieser Tunnel in der neuseeländischen MegaPampa (nett gemeint) steht
und mit purer ManPower gebaut wurde (1930) -- Hut ab!!!

Da oben in den MilfordSounds liegt sogar jetzt im Sommer noch Restschnee,
obwohls gar nicht sooo ultrakalt ist...

Die gebuchte JucyCruiseTour (online für 59$/Person gebucht) findet heute für uns leider bei mittelmäßigem Wetter statt,
es ist windig,
leicht regnerisch
und grau,
aber trotzdem toll,
davon lassen wir uns doch nicht unsre Laune vermiesen!!


Der Wind sorgt für einen ordentlichen Wellengang
und Mama unterhält mit ihrer ansteckenden Lache dann auch prompt alleinreisende Backpacker.

Wir stehen die meiste Zeit gaaanz vorne auf dem Schiff
und lassen uns zum guten Schluß ordentlich von einem Wasserfall nassspritzen.


Zurück am Parkplatz ziehen Papa und ich uns um ++ es geht zurück nach TeAnau.
 Da wir unsere Übernachtungsmöglichkeiten nicht im Voraus buchen,
um hübsch flexibel zu sein --
halten wir 3km vor TeAnau an einem B+B (Bed+Breakfast),
welches aber leider schon "no vacancy" mehr hat.

Dann eben aufn FamilyParkCampsite.
Ein eigenes Appartement gibts hier für 150$ für drei Erwachsene, tiptop!!

Check-In und ab in die City -- weil HUNGER!!
Illegalerweise fährt der Papa die drei Kilometer
- und ich kann ein kleines Ciderchen trinken.

S'gibt Steak, Pommes, Salat und VeggieStirfry im "the Ranch".
Das ist zu 100% empfehlenswert und die Küche hat durchgehend geöffnet -
was hier gar nicht soooo häufig der Fall ist.

Zwei Cider und zwei Corona später gehts wieder in den Supermarkt zum Bierkaufen
und dann heimwärts.

Dusching&&relaxing, das Leben ist schön!
Papa geht noch spazieren und dann gibts beer in der Abendsonne.
So vergeht der dritte Tag.

Roadtrip Südinsel - TeAaanau - travelling with Mom&Dad, Tag 2

01Feb2016

Unsere kleine Cabin auf dem KingstonHolidayPark hat uns gute Dienste erwiesen
und entlässt uns um 09.45h frisch ausgeschlafen
und ohne jeglichen Mückenstich in die Freiheit.
Wir fahren kurz runter an den WakatipuLake und genießen das Bergpanorama.

Zum Frühstück gehts dann ins Kingston Café - das einzige in dem Miniort.
Es gibt ein leckeres BaconEggBun & zwei VeggiRolls + Kaffee.
Nxt Stop ist dann TeAnau,
hier werden als erstes mal Hoodies (Kapuzenpullis) für Mama und Papa gekauft
(wird ja doch abends was frisch aufa Südinsel...).

Dann bummeln wir die TeAnauer Mainstreet entlang und kommen so zum SandflyCafé, (hier war ich bereits mit Debby und Ricarda) nach Teilchen und Drinks gehts weiter zum Lake TeAnau,
Mama relaxed auf einer Bank im Halbschatten -
denn das doofe Knie spielt nicht mit,
Papa und ich gehn zum Vogelpark.

Aufm Rückweg springen wir in den frischen (arschkalten) Lake TeAnau
(in Unterwäsche -- s'war eine spontane Aktion)
und trocknen dann unter den Augen eines draufgängerischen dreibeinigen,-
und eines noch nicht dem Bellens mächtigen Hund(ewelpens) in der Sonne.

HERRLICH!!
...Hoffentlich kriegen wir in drei Wochen aufgrund der Parasiten im See keinen Durchfall...
Das haben Mama u. Papa zumindest gelesen - lassen wir uns überraschen.

Gegen 16.30h gehts zurück zum Auto,
beim örtlichen FreshChoiceSupermarkt wird sich mit Bier (und drei Twix...) eingedeckt und ab gehts Richtung Milford Sound..

Denn morgen um 11.15h sind wir bei JucyCruise eingebucht.
Da ich die einzige Fahrerin bin -
und die neuseeländischen Straßen zuweilen recht eintönig daherkommen,
verspüre ich irgendwann eine gewisse Müdigkeit,
wir beschließen bei der nächsten Unterkunft einzukehren.

'Knobs flat' ist the next accomodation,
hier kann man sich 'cabins' buchen, via Telefon,
denn in der neuseeländischen Pampa gibts nicht immer personal Service.

Wir beschließen jedoch weiterzureisen, denn hier gibts nüscht zu beißen.
40km vor den Sounds leitet uns ein Schild mit verheißungsvoller
"Camp/Shop 7km -Aufschrift" auf eine kleine Schotterstraße.

Wenn man nicht schneller als 30km/h fahren kann -
können sich 7km.enorm in die Länge ziehen...

Mich verlässt schon fast die Hoffnung, da taucht zu unserer linken ein kleiner CampPark auf -> Hollyford - GunnCity --- Murray Gunn --- war vor ca. 70 Jahren ein neuseeländischer Explorer und Settler.
Wir bekommen noch eine Cabin im 1930er-JahreVeryOldSchoolStyle (85$/Nacht) und bleiben somit über Nacht in GunnCity.
Es ist wie in einer anderen Welt,
der Fluß fließt direkt am Camp vorbei
(was natürlich ein herrlicher Ballungsraum für fiese kleine Sandflies ist...) ;-(

Die Cabins sind old -- und riechen leider auch dementsprechend,
das Fenster in meiner Cabin lässt sich nicht öffnen,
aber egal - das gehört zum hiesigen Flair dazu.

Der Strom geht um 22h aus - hier fühlt man sich wirklich um ein Jahrhundert zurückversetzt.
Und da es keinen richtigen Supermarkt gibt - sondern nur ein Regal mit haltbaren Lebensmitteln -- heißt es:
Dinner --> Cracker && Thunfisch (&& Twix ist ja auch noch da). ;)
Wir sitzen bis 22.30h zusammen, trinken das mitgebrachte Bier leer, 
erzählen, lachen und kratzen unsere juckenden Mückenstiche,
dann gehts in die Bunkbed-Heia. 8-)

Roadtrip Südinsel - vom Mount über Auckland nach Queenstown - travelling with Mom&Dad, Tag 1

31Jan2016

Der Nakedbus, welcher uns vom Mount aus nach Auckland bringt -
kommt außerplanmäßig um 7.25 statt um 7.05h,
(so viel zum Thema Neuseeland + Pünktlichkeit).

Ein kurzer Anruf bestätigt Gott sei Dank nur eine Verspätung und keinen Ausfall.
Auf der vierstündigen Fahrt wird gedöst, die Landschaft bestaunt,
gelacht und Unsinn erzählt.

Papa hat Probleme mein selbstgebackenes ("etwas trockenes" -- UNVERSCHÄMTHEIT) Brot zu essen und Mama lässt ihren Apfel fallen,
der natürlich prompt durch den ganzen Reisebus rollt und für Gelächter sorgt.

In Auckland-Manukau steigen wir um in den 380erAirporterBus,
Mama geht vier Minuten vor Busabfahrt noch mal eben aufs Klöchen
(Papa holt sie dann pünktlich zur Abfahrt zurück). ;-)

Meine Schuld, denn ich hatte zuvor gelesen dass der nächste Bus zum Flughafen erst 50 Minuten später geht, dann kam er doch früher.
Der Flug verläuft dann tiptop - bis auf den ekelhaften Asiaten,
der vorher neben uns sitzt und mitwartet
(hoffentlich nicht auf den gleichen Flug wie wir...),
die Nase hochzieht, und sonstige furchtbaren Geräusche von sich lässt.

Highlight: genüssliches minutenlanges in der Nase bohren
und seine dort gefundenen Schätze schön mit den Fingern zu einem Kügelchen formen und wegschnippen -- BÄÄÄH!!

Es folgt Mamas erster Inlandsflug überhaupt -- inklusive Powernaps, lesen, Fotos schießen, Cookie essen und die unerwartet große Beinfreiheit zum Ausdruck bringen (ca. fünf mal).
Ankunft Queenstown:
Ein atemberaubendes Bergpanorama erwartet uns --
und allerbestes SonnenSommerwetter.

Die beiden sind geflashed und Papa will sofort wissen auf welcher Höhe
(über dem Meeresspiegel wir uns befinden --
ja, nee is' klar...).

10 Minuten später bei unserem AutoVerleih (GoRental) stellt sich dann heraus, das BEIDE ihre internationalen Führerscheine in Mt Maunganui vergessen haben, pfffff!!
Dann bin also ich unser Chauffeur für die nächsten Tage.
Witzigerweise ists das genaugleiche Autochen wie auch im November bereits von mir, Debby und Ricarda über die Südinsel gefahren wurde.
Zum verfrühten Abendessen gibts (na klaro) Fergburger am WakatipuLake, zweimal little Lamby und einmal FergburgerClassic/Cheddar mit Pommes und Aioliiii bitte.

Nach einem kleinen Spaziergang entlang am See & QueenstownGardens
fahren wir mit Zwischenstop am nächsten LiquorStore nach Kingston in die gestern online gebuchte (Mini)Cabin für 85$ pro Nacht.

Die knapp 40km führen uns auf dem verschlängelten SouthernHighway 6 entlang am wunderwunderschönen WakatipuLake,
1A-Aussicht (zumindest für die Mitfahrer ;-))

CheckIn && Bier vor der Cabin und dann heißts nach einem recht langen Tag gegen 22h: good nite Cinderella...

Der Papa und die Mama sind wieder halb um die Welt geflogen - dieses mal sogar noch ein Stück weiter! ;)

19Jan2016

Seit Freitag sind sie daaaa.
MAMA & PAPA IN MONT MAUNGANUIIIII <3

Vom LuxuryAirportShuttle sind sie nach einem okayen Flug (FaM - Shanghai - Auckland) direkt bis vor die Haustüre gefahren worden.
ZACK, Sommer, Schlafen, essen, Strand, bummeln, duschen, essen, Bier, REPEAT.

TipTop.
Den beiden gefällts (bisher) ziemlich gut und wir schmieden schon (lose) Pläne fürs RentenLeben. ;)
Mal sehn...
Aber erst mal entspannen, relaxen, entspannen und relaxen.
Die beiden wohnen bei mir direkt ums Eck, keine 10 Minuten zu Fuß
(mit Mamas Knie genau 10 Minuten)... :-)

Hier am Mount ist es zur HighSeason echt nicht günstig - Hoteltechnisch...,
aber bei "bookabach.co.nz", (ein neuseeländisches Pendant zu "airbnb") hab ich vor nem' knappen halben Jahr eine schöne kleine Wohnung ausfindig gemacht. 
Dort gibts alles was man braucht und man kann sich breit machen,
was ja bei fünf Wochen nicht das schlechteste ist... =)

Christmas && Camping 2015 - Teil 4

28Dez2015

Aufstehen: 8h, denn es warten knapp sechs Stunden Fahrt auf uns -- und abends hats Restaurant wieder auf.
Ich persönlich empfinde die Fahrten hier in NZ ja auch schon immer als Teil des Urlaubs, denn die unterschiedlichen Aussichten sind soo toll!
Nach einem QuickBreakfast wird ultimativ-schnell abgebaut und zusammengeklappt und es geht nach einem letzten Blick auf CastlePoint in Richtung Masterton, Taupo, Rotorua ++ zum Mount!
Vorbei am Mount Ruapehu - da liegt immer noch Schnee ganz oben, hihi. 8-)

Da Sabrina heut nicht da ist - spring ich fur sie ein und helfe im Restaurant aus, uff - so schnell vom Urlaub wieder in den Arbeitsmood schalten... ;) 

 

Fazit Weihnachten: REPEAT, PLEASE. :)

Christmas && Camping 2015 - Teil 3

27Dez2015

Morgens wurden wir dann gegen 9h von den wild fauchenden Möwen geweckt, frühstückten (Sandwiches + Pannetoni, ein italienisches GebäckKuchenDings) und dann gings beladen mit Rucksäcken auf den direkt am Wasser gelegenen BergFelsen.
Die Infotafel sagte dass wir 90 Minuten benötigen würden, tatsächlich waren wir aber in der Hälfte der Zeit oben angelangt und genoßen die tolle Aussicht mit JimBean+Smirnoff!
Das Wetter war morgens noch bewölkt, aber mittags brannte die Sonne ganz schön vom strahlendblauen Himmel!
*HalloSonnenbrandAllOver*
Es war amazing + perfekt!
Bis auf Marios plötzlichen "Abrutscher" -- direkt am felsigen Abgrund...
Das war wirklich eine knappe Kiste - einmal nicht aufgefasst und einen getrockneten Erdklumpen mit einem Felsen verwechselt.
Aber bis auf ein paar Schrammen, blauen Flecken und nem' gehörigen Schrecken für ihn (erschrocken waren wir allerdings alle) gings ihm gut und wir kraxelten dann den "OffTrack" wieder runter.
Die reinste Kletterpartie - wir fühlten uns wie Schafe. 8-)
Am Strand entlang gings dann in Richtung Leuchtturm - mit Lunch-Break in der prallen Sonne.
Zum Leuchtturm führt ein schöner Walkway -- bzw. Loop.
Nach weiteren 54357 Fotos gings dann langsam in Richtung Campground, um Trinkwasser (&Alkohol) nachzufüllen und Marcos Surfboard zu holen.
Ihn zog es in die Wellen und den Rest von uns in die Sonne (als wären wir nicht schon rot genug...) =)
Gegen 20h gabs dann wieder die mittlerweile routineartige 50CentDusche -- dieses mal waren Susi und ich sooo verrückt, dass wir einen ganzen Dollar investierten und einfach 10 Minuten duschten (ist schließlich Weihnachten, da kann man sich schon mal was gönnen).
Dann wieder ab ins WhakaHotel, heute gibts Butterchicken+rice, Salat, Shrimps ++ fur die Buben WhakaBurger (alles doppelt belegt).
Mmhh... Danke
Unser letzter Abend verläuft ähnlich wie die beiden davor, wir trinken && erzählen und heut gibts den Mondaufgang in einem tollen orange bewundern, ziemlich impressive!
Zum Schluß gibts wieder ne' Runde Kartengespiel u. dann gehts gegen Mitternacht ein letztes mal in die CampingHeia.

Christmas && Camping 2015 - Teil 2

26Dez2015

Check-out war um 10h -- mit einer Stunde Verspätung sind wir dann -alles wieder hübsch verpackt- in Richtung " CastlePoint unterwegs.
Das sind weitere knapp 300km Richtung Wellington.
Dort solls einen tollen Leuchtturm und schöne Felsformationen im Meer geben, die kleine Pools bilden - bei Ebbe.
Aus den gedachten drei Stunden Fahrt wurden knapp fünf - denn neuseeländische Straßen sind - wie ich ja schon desöfteren berichtete - nicht ganz so tiptop ausgebaut und eben. :)
EGAL.
Denn das hier ist das Paradies (schon wieder?! JA!!) ;)
Wir finden einen Campground direkt am Wasser mit Blick auf den tollen weißen Leuchtturm, 25$ pro Nase und Nacht.
Und wir werden schneller mit dem Aufbau/Aufklappen des TrailerZelts - in 15 Minuten steht das Teil an Ort + Stelle, in all seiner Pracht!
Und dann wieder -- ab an den Strand!
Ich kanns nur immer wieder sagen:
DAS LEBEN IST UNFASSBAR SCHÖN!
Nach der heutigen 50Cent (5 Minuten (yeah!!) hot shower) gings dann zum Abendessen - wir hatten knapp die lokale fish'n'chips-Ladenöffnungszeit verpasst und fuhren dann stattdessen ins 4km entfernte WhakaHotel zu Chicken+SteakBurger, fries && Bier (bzw. MudCocktails für die drei Brasileros, da die ja kein Bier mögen).
Wieder am Zeltplatz angekommen wurde dann entspannt beieinander gesessen -- wir sind schließlich im UrLaUb -- diesmal gabs Smirnoff & PassionPop (ein australisches Fizzy-Getränk, BerrySekt quasi).
Wir lagen aufgrund des Schlafdefizits der vergangenen zwei Nächte heute bereits um 23h im Bett und schlummerten.

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